Pharmakologie · ZNS-Pharmaka

Pharmakologie: ZNS-Pharmaka im 2. Staatsexamen Pharmazie

Im Bereich ZNS-Pharmaka bündelst Du zentrale pharmakologische Themen des 2. Staatsexamens Pharmazie. Im Fokus stehen Antidepressiva, Antiepileptika, Antipsychotika, Benzodiazepine und Z-Substanzen sowie Parkinson-Medikamente.

Pathophysiologische Grundprinzipien sicher einordnen

Rezeptorwirkungen und Neurotransmitter verknüpfen

Typische Prüfungsfragen gezielt vorbereiten

Geeignet zur systematischen Wiederholung

Themengebiete

Antidepressiva: SSRI, SNRI, TZA, MAO-Hemmer

Pathophysiologische Grundlagen der Depression und trizyklische Antidepressiva mit Wirkmechanismus und unerwünschten Arzneimittelwirkungen.

Antiepileptika

Übererregbarkeit von Neuronen, Multikanalblocker und Levetiracetam als Beispiel für einen dualen Wirkmechanismus.

Antipsychotika

Schizophrenie, Positiv- und Negativsymptome sowie klassische Antipsychotika mit D2-Antagonismus.

Benzodiazepine und Z-Substanzen

Halbwertszeiten, aktive Metaboliten und Unterschiede zwischen Benzodiazepinen und Z-Substanzen.

Parkinson-Medikamente

Dopaminmangel in der Substantia nigra und L-Dopa als Vorstufe von Dopamin.

Typische Fragestellungen im 2. Staatsexamen

Welche grundlegenden pathophysiologischen Veränderungen werden bei Depressionen vermutet?

Was ist das grundlegende Therapieprinzip bei Epilepsien und wie wirkt Levetiracetam?

Wie äußert sich Schizophrenie und welche unerwünschten Arzneimittelwirkungen ergeben sich aus dem D2-Antagonismus klassischer Antipsychotika

Was unterscheidet Z-Substanzen von Benzodiazepinen?

Warum wird bei Parkinson L-Dopa und nicht Dopamin eingesetzt?

Beispielkarten

Frage

Leitlinie → Erkläre die Therapiestrategie nach Leitlinie bei Schizophrenien (3)

Antwort

→ die Auswahl der Antipsychotika erfolgt patientenindividuell . Dabei schaut man auf die Symptomatik und das Nebenwirkungsprofil, das ""man sich erlauben kann"". → bei der ersten Manifestation der Erkrankung ist es wichtig, die Therapie so schnell wie möglich zu beginnen! Je später man anfängt, desto geringer sind die Erfolgschancen. → Neben der medikamentösen Therapie sollten die Patienten zusätzlich psychotherapeutisch betreut werden.

Frage

Basics: → Aus welcher Aminosäure wird der Neurotransmitter Serotonin gebildet?

Antwort

Tryptophan wird decarboxyliert und an Position 5 hydroxyliert. Deshalb wird Serotonin auch als 5-HT (5 -Hydroxytryptamin) bezeichnet.

Frage

Stimulanzien: → Was sind die relevanten UAWs von Methylphenidat, Dexamphetamin und Lisdexamphetamin?

Antwort

UAWs: → Zentralnervöse Störungen (Angst, Kopfschmerzen, Reizbarkeit) → Appetitlosigkeit → Blutdruckanstieg und Tachykardie → Magen-Darm Störungen → Abhängigkeit → Schlafstörungen

Wie Du ZNS-Pharmaka sinnvoll lernst

1

Pathophysiologische Grundprinzipien einordnen

Beginne mit den pathophysiologischen Grundprinzipien von Depression, Epilepsie, Schizophrenie, Schlafstörungen und Parkinson.

2

Wirkstoffgruppen mit Targets und Neurotransmittern verknüpfen

Verknüpfe danach die einzelnen Wirkstoffgruppen mit ihren zentralen Targets, Rezeptoren und Neurotransmittern.

3

Typische Prüfungsfragen wiederholen

Wiederhole typische Prüfungsfragen zu trizyklischen Antidepressiva, Levetiracetam, klassischen Antipsychotika, Benzodiazepinen, Z-Substanzen und L-Dopa.

4

Zusammenhänge sicher ausformulieren

Lerne die Inhalte so, dass Du Wirkmechanismen, unerwünschte Arzneimittelwirkungen und therapeutische Grundprinzipien sicher und präzise ausformulieren kannst.

Wenn Du die Inhalte mit Karteikarten vorbereitet hast, kannst Du das freie Formulieren zusätzlich mit dem KI-Trainer üben. Er ersetzt die Karteikarten nicht, sondern ergänzt Deine Vorbereitung auf die mündliche Prüfung.

Mehr zum KI-Trainer

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Wenn Du ZNS-Pharmaka systematisch lernen möchtest, beginne mit den Antidepressiva und gehe von dort über Antiepileptika und Antipsychotika bis zu Benzodiazepinen und Parkinson-Medikamenten.