Pharmakologie · Antiinfektiva

Pharmakologie: Antiinfektiva im 2. Staatsexamen Pharmazie

Im Bereich Antiinfektiva bündelst Du zentrale pharmakologische Themen des 2. Staatsexamens Pharmazie. Im Fokus stehen Wirkmechanismen und Resistenz der Antibiotika, wichtige Antibiotikaklassen, Antimykotika und Virostatika.

Target und Wirkmechanismen sicher einordnen

Resistenzmechanismen gezielt wiederholen

Typische Prüfungsfragen gezielt vorbereiten

Geeignet zur systematischen Wiederholung

Themengebiete

Antibiotika-Grundprinzipien und Resistenz

Zentrale Targets, bakterielle Resistenzmechanismen und grundlegende pharmakologische Zusammenhänge.

Beta-Lactame: Penicilline, Cephalosporine, Carbapeneme

PBP-Mutation, Beta-Lactamasen und verminderte Membrandurchlässigkeit als wichtige Resistenzmechanismen.

Makrolide und Lincosamide

Hemmung der bakteriellen Proteinbiosynthese über die 50S-Untereinheit.

Tetracycline und Glycylcycline

Bindung an die 30S-Untereinheit und relevante Komplexbildung mit mehrwertigen Kationen.

Fluorchinolone: Nebenwirkungen und Risiken

Hemmung der Topoisomerase II und IV sowie Interaktionen durch Chelatbildung mit zweiwertigen Kationen.

Antimykotika: Azole und Echinocandine

Azolantimykotika, wichtige Wirkstoffe und relevante Interaktionen beim systemischen Einsatz.

Virostatika

Akute und chronische Hepatitis C, DAA-Kombinationstherapie, Interferon alpha und Ribavirin.

Typische Fragestellungen im 2. Staatsexamen

Welche Resistenzmechanismen können Bakterien gegen Beta-Lactame ausbilden?

Wie wirken Makrolide, Tetracycline und Clindamycin auf die bakterielle Proteinbiosynthese?

Was muss bei der Gabe von Tetracyclinen und Fluorchinolonen beachtet werden?

Welche Arzneistoffe zählen zu den Azolen und welche Interaktionen sind bei Fluconazol relevant?

Wie werden akute und chronische Hepatitis-C-Infektionen behandelt?

Beispielkarten

Frage

Basics: → Welche Infektionskrankheit führt weltweit am häufigsten zum Tod?

Antwort

→ Tuberkulose Pro Jahr sterben mehr als 1 Mio. Menschen an dieser Krankheit.

Frage

Angriffspunkte Antibiotika: Zellwand → Welchen Schritt in der bakteriellen Zellwandsynthese hemmt das Antibiotikum Fosfomycin?

Antwort

Umwandlung von UDP-N-Acetylglucosamin zu UDP-N-Acetylmuraminsäure durch Hemmung der Phosphoenolpyruvat-Transferase.

Frage

Betalactamantibiotika → Nennen Sie ein Depotpenicillin.

Antwort

Benzylpenicillin-Procain und -Benzathin = Durch die Salzbildung mit der organischen Base Procain verschlechtert sich die Wasserlöslichkeit, sodass das Antibiotikum in öliger Lösung i.m. als Depot gespritzt werden kann.

Wie Du Antiinfektiva sinnvoll lernst

1

Targets antiinfektiver Arzneistoffe einordnen

Beginne mit den grundlegenden Targets antiinfektiver Arzneistoffe und ordne Zellwand, Ribosomen, DNA-Synthese und Pilzzellwand sicher zu.

2

Wirkstoffklassen und Resistenzmechanismen verknüpfen

Verknüpfe danach die einzelnen Wirkstoffklassen mit ihren typischen Wirkmechanismen und Resistenzmechanismen.

3

Typische Prüfungsfragen wiederholen

Wiederhole typische Prüfungsfragen zu Beta-Lactamen, Makroliden, Tetracyclinen, Fluorchinolonen, Azolen und Hepatitis C.

4

Zusammenhänge sicher ausformulieren

Lerne die Inhalte so, dass Du Wirkmechanismen, Interaktionen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) sicher und präzise ausformulieren kannst.

Wenn Du die Inhalte mit Karteikarten vorbereitet hast, kannst Du das freie Formulieren zusätzlich mit dem KI-Trainer üben. Er ersetzt die Karteikarten nicht, sondern ergänzt Deine Vorbereitung auf die mündliche Prüfung.

Mehr zum KI-Trainer

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Wenn Du Antiinfektiva systematisch lernen möchtest, beginne mit den Targets und Resistenzmechanismen der Antibiotika und arbeite Dich von dort durch Antimykotika und Virostatika.