Pharmakologie · Herz-Kreislauf
Im Bereich Herz-Kreislauf bündelst Du zentrale pharmakologische Themen des 2. Staatsexamens Pharmazie. Im Fokus stehen Antihypertonika, Diuretika, Herzinsuffizienz, KHK und Antiarrhythmika. Die Seite dient Dir als strukturierter Einstieg in die wichtigsten Themengebiete und typischen Fragestellungen dieses Bereichs.
Prüfungsrelevante Wirkstoffgruppen im Überblick
Wirkmechanismen sicher einordnen und verknüpfen
Typische Prüfungsfragen gezielt vorbereiten
Geeignet zur systematischen Wiederholung
Molsidomin als NO-freisetzender Wirkstoff mit Besonderheiten bei Aktivierung, Einsatz und Nitrattoleranz.
Antihypertonika ACE-Hemmer, Bradykinin, trockener Reizhusten und der mögliche Wechsel auf ein Sartan.
Nephron, Weg des Harns und die Zuordnung zentraler Wirkstoffgruppen zu ihren Angriffsorten.
Ivabradin bei symptomatischen Patienten mit klaren Voraussetzungen und Senkung der Herzfrequenz über Funny-Channels.
Einteilung nach Vaughan Williams mit den Klassen I bis IV und prüfungsrelevanter Zuordnung.
Statine als Standard-LDL-Senker, Ezetimib als Kombinationspartner, PCSK9-Hemmer bei sehr hohem Risiko oder familiärer Hypercholesterinämie, Fibrate bei Hypertriglyceridämie und Anionenaustauscher als Ergänzung.
Erkläre, wie das Nephron aufgebaut ist und welchen Weg der Harn nimmt.
Welche endogene Substanz wird durch das ACE-Enzym ebenfalls verstoffwechselt und welche Problematik kann sich daraus ergeben?
Welche Patienten sollten Ivabradin erhalten und wie wirkt der Wirkstoff?
Was ist Molsidomin, wann wird der Wirkstoff eingesetzt, welches Risiko besteht und was ist positiv an ihm?
Erkläre die Einteilung der Antiarrhythmika nach Vaughan Williams.
Frage
Basics: Unser Gefäßendothel ist für die normale Funktion von Blutgefäßen essentiell. → Nenne drei Beispiele, wodurch das Gefäßendothel geschädigt wird?
Antwort
→ Rauchen (oxidativer Stress / reaktive Sauerstoffspezies) → Diabetes mellitus → erhöhte Blutlipide
Frage
Übersicht Diuretika → Wo wirken welche der 4 Diuretika klassen im Nephron? → Nenne jeweils die Zielstruktur
Antwort
proximaler Tubulus: → Carboanhydrasehemmer Zielstruktur: Carboanhydrase (CA, Enzym) aufsteigender Teil Henle-Schleife: → Schleifendiuretika Zielstruktur: Na+/K+/2Cl--Cotransporter (NKCC2) frühdistaler Tubulus: → Thiazid-Diuretika Zielstruktur: Na+-Cl--Symporter (NCC) spätdistaler Tubulus und Sammelrohr: → kaliumsparende Diuretika Zielstruktur: Aldosteronrezeptor oder ENaC (epithelialer Natriumkanal), Wirkung durch Antagonismus
Frage
ACE-Hemmer und -sartane → Nenne fünf Indikationen.
Antwort
→ arterielle Hypertonie → kardiovaskuläre Prävention bei manifester Atherosklerose, z. B. bei KHK oder nach Schlaganfall → symptomatische Herzinsuffizienz → nach Herzinfarkt mit Herzinsuffizienz oder linksventrikulärer Dysfunktion → Nephropathie mit Albuminurie oder Proteinurie Außer bei der Hypertonie ist die Zulassung wirkstoffabhängig.
Beginne mit der Struktur des Nephrons und dem Weg des Harns, bevor Du Dich den einzelnen Wirkstoffgruppen und ihren Angriffsorten widmest.
Ordne ACE-Hemmer, Diuretika, Ivabradin, Molsidomin und Antiarrhythmika ihren Targets und Wirkmechanismen systematisch zu.
Arbeite die klassischen Fragestellungen zu ACE-Hemmern, Ivabradin, Molsidomin und der Vaughan-Williams-Einteilung gezielt durch.
Lerne die Inhalte so, dass Du Wirkmechanismen, Indikationen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) sicher und präzise ausformulieren kannst.
Wenn Du die Inhalte mit Karteikarten vorbereitet hast, kannst Du das freie Formulieren zusätzlich mit dem KI-Trainer üben. Er ersetzt die Karteikarten nicht, sondern ergänzt Deine Vorbereitung auf die mündliche Prüfung.
Mehr zum KI-TrainerWenn Du in dieses Gebiet direkt einsteigen möchtest, beginne mit dem Demo-Set Antihypertonika und arbeite Dich von dort aus durch die zentralen Themengebiete des Herz-Kreislauf-Bereichs.